Der direkte Vergleich

Costa Blanca oder Costa del Sol?

Wir haben beide angeschaut — und uns aus guten Gründen für die Costa Blanca entschieden. Hier sind sie.

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Unsere Suche

Drei Aufenthalte, eine klare Entscheidung

Unsere Suche begann an der Costa del Sol. Im Jahr darauf ging es an die Costa Blanca — und wir merkten, dass wir immer wieder in derselben Gegend Pause machten, die uns schon vorher gefiel. Beim dritten Aufenthalt war es klar.

Direkt verglichen

Was den Unterschied macht

Costa Blancaunsere Wahl
Costa del Sol
Anreise per Auto
Costa Blancaüber 500 km kürzer
Costa del SolAndalusien, deutlich weiter
Flughafen
Costa BlancaAlicante + Murcia, ganzjährig direkt aus DACH — zahlreiche günstige Verbindungen aus Baden-Baden, Stuttgart, Frankfurt und diversen weiteren Standorten
Costa del SolMálaga — mitunter hochpreisig und nicht überall verfügbar
Klima
Costa Blancamilder Winter, angenehmer Sommer
Costa del Solkälterer Winter
Strände
Costa Blancaheller Feinsand, naturbelassen, ruhig
Costa del Soloft dunkler Sand, dicht bebaut
Bebauung & Umgebung
Costa Blancadezent, viel Meerblick, keine Autobahn am Meer
Costa del Solzugebaut, Straße am Meer, überlaufen
Alltag
Costa Blancaspanischer Alltag, wenig Massentourismus
Costa del Solstark touristisch
Preis
Costa Blancabis ~30 % günstiger
Costa del Solteurer
Unsere Geschichte

Wie wir zur Costa Blanca kamen

Als es für uns um die Frage ging, ob die Costa del Sol oder die Costa Blanca schöner ist, haben wir zunächst die Costa del Sol besucht und dort auch einige Monate gelebt. Natürlich hat die Region ihre Vorzüge, und auch das Wetter ist ähnlich. Vor Ort ist uns allerdings aufgefallen, dass es dort häufig etwas kühler war als im Bereich Alicante an der Costa Blanca – obwohl die Costa del Sol weiter südlich liegt.

Gerade in den Wintermonaten hatten wir tagsüber häufig um die 16 Grad, während an der Costa Blanca 18 oder 19 Grad angezeigt wurden. Es waren oft zwei oder drei Grad Unterschied. Das kann natürlich an der jeweiligen Wetterlage gelegen haben, aber da wir einige Monate dort waren, ist es uns immer wieder aufgefallen. Gerade an schlechteren Tagen kamen auch häufiger Stürme vom Atlantik, die man weiter in Richtung Mittelmeer und Costa Blanca nicht hatte.

Der größte Unterschied und letztlich auch der Grund, weshalb uns die Costa Blanca besser gefallen hat, war aber die Bebauung. An der Costa del Sol ist vieles sehr dicht zugebaut. Teilweise verläuft die Autobahn fast direkt am Strand, sodass man über eine Autobahnbrücke laufen muss, um überhaupt ans Meer zu kommen. Die Städte reichen sehr nah an die Küste heran und entsprechend viel Verkehr gibt es dort.

In Marbella zum Beispiel zieht sich die Bebauung weit den Berg hinauf. Wir wollten mit unserem Hund einfach einmal für ein paar Minuten durch einen Wald oder über eine Wiese laufen. Selbst mit dem Auto haben wir fast nichts gefunden, wo man einfach ein bisschen spazieren gehen konnte, ohne wieder durch Wohnviertel zu laufen.

Unsere eigentliche Geschichte, wie wir uns in die Costa Blanca verliebt haben, begann allerdings schon auf der Anreise. Weil wir unseren Hund dabeihatten, sind wir beim ersten Mal mit dem Auto nach Spanien gefahren. Auf dem Weg nach Andalusien machten wir Mittagspause an einem wunderschönen Strand in einer kleinen Stadt mit Hafen. Wir saßen direkt am Yachthafen, haben etwas gegessen und einen Kaffee getrunken – zu wirklich günstigen Preisen. Es war völlig entspannt und die Stadt gefiel uns sehr gut. Viel mehr haben wir uns dabei aber nicht gedacht, denn bis Andalusien lagen noch viele Hundert Kilometer vor uns.

Ein Jahr später wurde es dann kurios. Wieder waren wir mit dem Auto unterwegs, dieses Mal mit einem Ziel an der Costa Blanca. Zur Mittagspause hielten wir irgendwo an der Küste an – und landeten zufällig wieder in exakt demselben Ort und sogar in demselben Café wie ein Jahr zuvor. Auf einer Strecke von rund 2.100 Kilometern zweimal unabhängig voneinander am gleichen Ort und im gleichen Café zu landen, fanden wir schon bemerkenswert.

Diesmal merkten wir uns auch den Namen: Villajoyosa.

Nachdem wir im ersten Jahr festgestellt hatten, dass die Costa del Sol für uns nicht das Richtige war, wollten wir die Costa Blanca genauer kennenlernen. Uns hatten an der Costa del Sol unter anderem der schwarze Strand, die dichte Bebauung und der viele Müll gestört. Durch die intensive Landwirtschaft lagen außerdem immer wieder Plastikplanen und anderer Kunststoff herum.

Im zweiten Jahr hatten wir unsere Unterkunft etwas südlich von Villajoyosa und erkundeten von dort aus die Costa Blanca. In der Region gibt es mehr Steilküste und immer wieder Möglichkeiten, mit dem Hund an den Klippen oder am Meer entlangzulaufen und dabei die ganze Zeit Meerblick zu haben. Das hat uns sehr gut gefallen.

Von dort aus fuhren wir die Costa Blanca weiter nach Süden ab und suchten nach dem für uns perfekten Fleckchen. Je weiter wir nach Süden kamen, desto mehr fiel uns auf, dass die Städte stärker begrünt waren und es viele Parks gab – gerade mit Hund für uns ein wichtiger Punkt. Gleichzeitig wirkte vieles weniger dicht bebaut, teilweise mit nur zweistöckigen Gebäuden.

Südlich von Torrevieja wird die Landschaft flacher. Es gibt weniger Steilküste und dafür mehr Strände. Gleichzeitig empfanden wir die Bebauung als weniger dicht. Für uns wurde es dadurch lebenswerter, angenehmer zum Wohnen und insgesamt entspannter.

So haben wir schließlich Pilar de la Horadada gefunden. Im Jahr darauf sind wir direkt dorthin gefahren und haben wieder mehrere Monate dort gelebt, um herauszufinden, wie es sich im Alltag anfühlt. Danach stand für uns fest: Genau das ist es.

Wir haben also tatsächlich drei Jahre lang an drei verschiedenen Stellen jeweils mehrere Monate zur Probe gelebt. Zunächst an der Costa del Sol, wo es uns nicht gefallen hat. Danach weiter nördlich an der Costa Blanca, wo es schon sehr schön, für uns aber noch nicht ganz perfekt war.

Von dort aus sind wir tagelang die Küste hoch- und runtergefahren, haben uns die einzelnen Städte und Bauvorhaben angesehen und dabei auch auf die Qualität und die zukünftige Bebauung geachtet. Wo kann noch gebaut werden? Wo bleibt der Meerblick erhalten und wo möglicherweise nicht? Wo haben wir alles, was wir zum Leben brauchen, direkt in der Umgebung, ohne mitten in einem Touristenzentrum oder einer Großstadt zu wohnen?

Am Ende sind wir bei unserer Suche immer wieder in Pilar de la Horadada gelandet. Und deshalb ist es schließlich auch Pilar geworden.

Erreichbarkeit

Von hier aus bist du schnell überall

Zwei Flughäfen, kurze Wege zum Strand und in die Stadt — die Costa Blanca ist alltagstauglich.

  • Strand · Playa de las Higuericaswenige Minuten
  • Mercadona, Aldi, Lidl & Actionwenige Minuten
  • Stadtkern Pilar de la Horadadafußläufig
  • La Zenia Boulevard (Mall)ca. 15 Min
  • C.C. Dos Maresca. 10 Min
  • Lo Romero Golfca. 5 km
  • Las Salinas (Naturschutz)in der Nähe
  • Flughafen Alicanteca. 55 Min
  • Flughafen Murcia (Corvera)ca. 35 Min
KM
mehrere 100 km
kürzere Anreise
Costa Blanca statt Andalusien — spürbar, gerade mit Hund und Gepäck im Auto.

Beim dritten Aufenthalt war klar: Es wird die Costa Blanca.

Alex

Anreise als Deutscher

Für die Anreise spricht viel für die Costa Blanca: Alicante (ALC) fliegst du ab vielen deutschen Flughäfen in rund 2 Stunden 45 direkt an, und Pilar de la Horadada liegt nur gut 45 Autominuten entfernt. Alicante und Murcia sind auch außerhalb der Sommermonate gut angebunden.

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